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Takayama & Kanazawa

von mrandmrssippy

Tag 6, Donnerstag, 13. Juni 2019 – Auf nach Takayama

Das frühe Aufstehen wurde bei uns langsam zur Gewohnheit. Der Wecker klingelte heute bereits um 03:30 Uhr. Wir hatten da noch eine Rechnung mit einem gewissen Berg offen 🙂 . Als wir aus dem Fenster blickten, war es dicht bewölkt und die Wälder voller Nebel. Wir entschieden uns noch 45min zu schlafen und uns dann zum See aufzumachen.

Mhh, wir starrten eine Stunde später in dichten weissen Nebel, dort wo eigentlich der Mount Fuji zu sehen sein sollte. Wir warteten, wir hatten ja Zeit 🙂 . Wie bereits am Vortag genossen wir die Ruhe und die wunderschöne Stimmung in den Morgenstunden. Ausser uns, ein paar vereinzelten Fischern und den singenden Vögel schien noch niemand auf den Beinen zu sein. Mrs. Sippy hatte ihren Reader dabei und setzte sich auf die Treppe. Mr. Sippy fotografierte die Umgebung. Der Nebel war anders als gestern. Irgendwie hatten wir im Gefühl, dass sich dieser verziehen würde – der Wetterbericht meldete ab 06:00 Uhr klares Wetter und Sonnenschein.

Nach weiteren gemütlichen zwei Stunden rief Mr. Sippy plötzlich: „Da ist er!“. Für ein paar Minuten erhob sich die schneebedeckte Spitze des imposanten Mount Fuji aus dem Nebelmeer. Wir konnten es nicht glauben. Er zeigte sich nur kurz, aber das war uns egal. Wir hatten ihn tatsächlich gesehen. Unsere Geduld hatte sich ausgezahlt. Da wir noch ein wenig Zeit hatten und nun voller Optimismus waren, ihn noch einmal zu sehen, verharrten wir noch einige Zeit. Und tatsächlich erblickten wir den mächtigen Vulkan (letzter Ausbruch 1707), immer wieder zwischen den Wolken. Nach 8:00 Uhr entschieden wir uns überglücklich, zurück ins Hotel zu gehen, um zu duschen und den Rucksack zu packen.

Mit dem Bus fuhren wir zurück nach Hakone-Yumoto. Dort hatten wir ganze 10min um umzusteigen. Dank der (wie überall in Japan…) guten Beschilderung sollte dies kein Problem sein. Wir schafften es pünktlich auf den Zug nach Odarawa. Auch dort hatten wir nur wenig Zeit und so verzichteten wir auf eine Sitzplatzreservierung am Ticketschalter. Wir hatten zuerst Angst, dass wir nun eineinhalb Stunden im Zug nach Nagoya stehen müssten, aber unsere Sorgen waren unbegründet. Es hatte genügend Platz. Während der Fahrt zeigte sich zum Abschied auf der rechten Seite sogar nochmals der Mount Fuji in all seiner Pracht.

In Nagoya mussten wir umsteigen und hatten dabei genügend Zeit, um für den nächsten Zug zwei Sitzplätze zu reservieren. Unsere Reise führte uns im Panoramazug nach Takayama in den japanische Alpen. Der Zug fuhr an etlichen Reisfeldern vorbei und folgte dem Fluss Miya-gawa, welcher bis in den pazifischen Ozean fliesst. Die Zugfahrt hatte sich wirklich gelohnt. Wir lernten nochmals ein ganz anderes Japan kennen.

Am frühen Nachmittag erreichten wir schliesslich Takayama. Das nächste Highlight stellte unser Hotel dar. Wir buchten ein modernes Ryokan. Geschlafen wird da auf dem Boden aus Tatami (Reisstroh) Matten. Die Schiebetüren sind aus typischem Reispapier und Stühle sucht man vergebens. Wir wurden sehr herzlich mit Tee und einer regionalen Süssigkeiten empfangen, sodass wir uns auf Anhieb wohlfühlten. Nachdem Check-In durften wir uns eine Yukata (einen Freizeitkimono) aussuchen. In dieser traditionellen Gewandung hätten wir das Dorf erkunden können. Darauf haben wir jedoch verzichtet und zogen unsere westliche Kleidung vor 🙂 . Was wir uns jedoch nicht entgehen liessen, war das hoteleigene Onsen (eine heisse Quelle – ähnlich einem Thermalbad). Wir haben dieses direkt für den heutigen Abend reserviert.

Vor dem entspannenden Bad, erkundeten wir noch ein wenig das Städtchen. Es besteht aus vielen kleinen Gässchen und alten traditionellen Holzhäusern. Die Gegend um Takayama ist bekannt für ihr erstklassiges Zedernholz und war deshalb in der Edo-Zeit recht wohlhabend und direkt dem Shogun unterstellt.

Die wunderschönen schwarzen Gebäude säumten die Gassen und darin, konnten viele kleine Shops entdeckt werden. Ob Essstäbchen-Läden, regionale Spezialitäten, Sake-Brauereien oder aufwändige Holzschnitzereien – es gab viel zu staunen.

Die Region ist bekannt für ihr Rindfleisch – das Hida Beef. Die Einheimischen munkeln sogar es sei besser als das bekannte Kobe Rindfleisch, nur günstiger. So liess es sich Mr. Sippy nicht nehmen an einem Streetfoodstand einen Spiess (mit 5 Stückchen Fleisch) dieser Spezialität zu kosten. Es war unglaublich zart und geschmackvoll. Stolz war aber auch der Preis mit umgerechnet rund CHF 10.00 für die paar Gramm. Klar war jedoch: für das Abendessen musste ein grösseres Stück Fleisch her 🙂 .

So erkundeten wir noch einige Zeit Takayama, bis es endlich Zeit war um für Mr. Sippy ein grosses Steak Hida Beef zu bestellen. Angesichts des Preises wurde es dann nicht ein ganz sooo grosses Stück, aber es reichte um es einer etwas detaillierteren Expertise zu unterziehen 🙂 . Platz 1 belegt für uns dann aber immer noch Argentinien was Rindfleischqualität und -zubereitung anbelangt – insbesondere wenn man Preis/Leistung berücksichtigt.

Als wir vom Essen zurück ins Hotel kamen, durften wir uns noch ein Aromaöl für unser Zimmer aussuchen. Wir entschieden uns für Lotus, diese Blume steht ja bekanntlich für spirituelle Erleuchtung und Reinheit. Im Zimmer wurden wir überrascht: das Wohnzimmer hatte sich in der Zwischenzeit in ein Schlafzimmer verwandelt und die Schlaf-Matten waren bereits auf dem Tatami-Boden ausgelegt. Auf dem Kopfkissen erwartete uns ein Origami-Kranich. Eine weitere Überraschung fanden wir im Kühlschrank – eine Flasche „Sparkling Sake“, welche wir später natürlich feierlich öffneten.

Zuerst besuchten wir aber unser reserviertes Onsen. Um ehrlich zu sein, es war jetzt nicht sehr speziell. Es war ein (sehr) heisses, kleines Becken und nach etwa einer Vierteilstunde war es uns bereits zu warm und wir gingen zurück ins Zimmer.

Nun freuten wir uns auf unser Bett und das Erlebnis auf japanischen Matten zu schlafen. Leider ist es unsere einzige Nacht in einem Ryokan und morgen geht es bereits weiter nach Kanazawa.

Tag 7, Freitag, 14. Juni 2019 – Weiterreise nach Kanazawa

Da wir das Hotel frühstens um 08:00 Uhr verlassen konnten (alle Türen sind bis dann verschlossen 🙂 ), nutzten wir die Gelegenheit, um noch ein bisschen länger liegen zu bleiben. Wir schliefen auf unseren Schlafmatten nämlich wie die Götter.

Im Dorf wird täglich ein traditionsreicher Morgenmarkt veranstaltet, welchen wir vor unserer Abreise noch besuchen wollten. Der Markt war nichts spezielles, aber wir konnten uns mit Äpfeln und frischem Apfelsaft eindecken. Was wir nicht bedacht hatten, der Apfelsaft wurde wohl bombensicher mit einem Kronkorken verschlossen. Erst nach mehren Versuchen gab die Flasche endlich ihren Inhalt frei.

Eine Zugverbindung nach Kanazawa war schnell gefunden und wir reisten schliesslich kurz vor Mittag ab. Das traditionsreiche Städtchen hatte es uns irgendwie angetan und so fiel es uns ein wenig schwer schon Abschied zu nehmen.

Nach ca. zwei Stunden in Kanazawa angekommen, waren wir als erstes positiv vom Bahnhof überrascht. Das Bahnhofsgebäude ist sehr imposant und vereinigt die Komponenten Moderne und Tradition. Nach ca. 20min Gehweg, war auch schon unser Hotel erreicht. Uhi, war das schick und wir fühlten uns mit unseren Backpacks ein wenig fehl am Platz. Janu, da kann man jetzt nichts machen. Wir haben das Hotel vor mehr als sechs Monaten gebucht und deshalb ein Zimmer zum Schnäppchenpreis erhalten. Das Mitsui Garden Hotel war sehr gut gelegen. In unmittelbarer Nähe befanden sich die wesentlichen Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Da es nach gutem Wetter ausschaute, wollten wir zuerst die Burg Kanazawa und den dazugehörigen Park erkunden. Wir staunten nicht schlecht, als uns der direkte Weg mitten durch den Omicho Ichiba Market führte. Eine riesige Markthalle mit über 180 verschiedenen Anbietern für Fisch, Seafood, Fleisch, Gemüse, uvm.. Es herrschte rege Betriebsamkeit.

Die Burg Kanazawa war schneeweiss und bildete einen tollen Kontrast zur Stadt und dem Grün des Parkes. Da wir uns mit Sushi und Sandwiches eingedeckt hatten, genossen wir unseren Lunch im Park. Nachdem Essen huschte plötzlich ein kleiner Racker an uns vorbei. Ein Waschbär suchte wahrscheinlich nach Essensresten 🙂 . So schnell wie er gekommen war, war er auch wieder verschwunden. Unsere Recherchen im Nachhinein ergaben, dass die Tiere inzwischen in Japan eine regelrechte Plage darstellen.

Neben der Burg liegt einer der schönsten Gärten von Japan, der Kenrokuen Garden. Er ist insgesamt 11.4 Hektaren gross und beherbergt die verschiedenen Gartenstile. Je nach Saison blühen hier verschiedene Bäume (z.B. Kirschblüten, Pflaumenblüten oder hängende Blüten). Wir schlenderten gemütlich durch die Anlage und nahmen uns immer wieder Zeit die einzelnen Momente zu geniessen.

Neben dem Garten hat es (wie praktisch überall neben den Sehenswürdigkeiten) unzählige Shops und kleine Imbisse. In Kanazawa ist Glace verziert (zugepampt triffts eher) mit Blattgold ein Verkaufsschlager. Die Stadt ist bekannt für die Herstellung der hauchdünnen Goldfolien – fast 100% des japanischen Blattgolds stammen aus Kanazawa.

Da der Spass umgerechnet ca. CHF 15.00 pro Soft-Ice kostete, hatten wir darauf verzichtet. Wir liessen es uns aber nicht nehmen, etliche Touristen beim Probieren des Eises zu beobachten und ein wenig zu schmunzeln, wenn das feine Blattgold immer wieder mit dem Wind davon geweht wurde und nur noch das „einfache“ Soft-Ice übrig blieb.

Auf dem Rückweg ins Hotel stiessen wir auf ein grosses Einkaufszentrum. Im untersten Stock befand sich ein grosser Supermarkt (ähnlich unserem Globus) und viele kleine Restaurants. Da wir nach wie vor noch in der Hida Region mit seinen bekannten Steaks unterwegs waren, liessen wir uns (oder besser gesagt Mr. Sippy) für ein Steak hinreissen. Für Mrs. Sippy gab es Garlic Reis (das Einzige auf der Karte ohne Fleisch). Sicherheitshalber fragte sie auch nochmals nach und wies darauf hin, dass sie kein Fleisch esse. Wir lachten beide, als dass Essen dann geliefert wurde, denn als Mrs. Sippy den Reistopf öffnete, lagen fein säuberlich die Fleischstücke auf dem Reis. Zumindest konnte man das Fleisch gut herauspicken und Mr. Sippy hatte eine zweite kleine Ration. Irgendwie verstehen die Japaner das mit dem „bitte kein Fleisch oder Fisch“ nicht 🙂 .

Tag 8, Samstag, 15. Juni 2019 – Samurai, Geishas und Tee

Heute Morgen liessen wir es ruhig angehen. Kurz vor 9:00 Uhr liefen wir aus unserem Hotel. Wir wollten das Viertel Nagamachi mit seinen alten Samurai-Häusern aus der Edo-Zeit erkunden. Aus Filmen wie „The Last Samurai“ ist uns die Gestalt des Samurais zwar bekannt, aber näheres wissen wir nicht darüber. Deshalb entschieden wir uns, dass Namura Haus zu besichtigen. Dieses ist ein Samurai Haus, das der Familie Namura gehörte. Im Museum können Artefakte zum Thema besichtigt werden. Bei Eintritt muss man seine Schuhe ausziehen, damit man die Tatami Matten nicht beschädigt. Es herrschte eine ganz spezielle Atmosphäre im Haus. Beinahe erwartete man, dass ein Samurai in seiner schweren Rüstung um die Ecke kam. Auch das Viertel war verwinkelt und mit Mauern aufgebaut, so dass sich ein guter Schutz vor Feinden bot. 

Gegen Mittag spazierten wir in die andere Richtung der Stadt. Wir wollten im alten Teehausviertel Higashi Chaya eine weitere Tradition von Japan kennenlernen. Hier befinden sich in traditionellen Holzbauten diverse Tee- und Geishahäuser. Mrs. Sippy wollte unbedingt einer traditioneller Teezeremonie beiwohnen und hoffte, dass das hier möglich ist.

Wir spazierten durch die engen Gassen immer mit der Aussicht auf ein gutes Tässchen Tee. Auf einmal rief Mr. Sippy: „Da, das sieht doch toll aus!“. Wir streckten unseren Kopf in das unscheinbare Haus und wollten sicher gehen, dass der handgeschriebene Zettel an der Eingangstür auch das hält was er verspricht. Tatsächlich führte hier eine ältere Japanerin Teezeremonien durch. Die nächste sollte sogar in einer Viertelstunde stattfinden. Pünktlich, wie ein Uhrwerk wurden wir mit einem Willkommenstee begrüsst. Wir entschieden uns für die längere Zeremonie und durften als erstes unsere eigenen Teetassen aussuchen. Nachdem wir uns unserer Schuhe entledigt hatten, wurden wir in einen Raum geführt, welcher wieder mit Tatami Matten ausgestattet war. Wir sassen im Fersensitz auf unseren Plätze. Die ganze Zeremonie wird im Fersensitz durchgeführt (zum Glück durften wir mit unseren ungewohnten Gelenken schon ziemlich bald in den Schneidersitz wechseln). 

Zuerst wurde uns eine Süssigkeit namens Wagashi gereicht. Da wir hier in der Blattgold-Stadt waren, war diese natürlich entsprechend verziert. Während wir das Wagashi verzehrten, begann die Dame mit der Teezubereitung. Es handelt sich um Matcha Grüntee. Dieser wird in Pulverform mit heissem Wasser angemischt. Der erste Tee wird sehr dickflüssig gereicht. Mit einem speziellen kleinen Bambusbesen wurde er gemischt. Bei der Überreichung der Tasse, verbeugt sich der Teemeister und stellt die Tasse vor einem ab. Jener, welcher die Tasse trinkt bedankt sich ebenfalls mit einer Verbeugung und dreht die Tasse je zweimal eine Vierteldrehung. Der erste Tee wird ohne zu sprechen getrunken und wird geteilt. Nachdem man die Hälfte getrunken hat, wird der Rand der Schüssel mit einem speziellen Tüchlein geputzt und an den Nächsten weitergereicht. 

Der nächste Tee ist dünner, sprich er wird mit mehr Wasser angemischt. Vor dem zweiten Tee bekamen wir drei verschiedene Süssigkeiten. Wiederum bereitete die Dame den Tee zu, während dem wir assen. Auch bei dieser Runde folgte das gleiche Prozedere mit der Verbeugung und der Drehung der Tasse. Jaja, man muss ein wenig mitdenken bei der Sache 🙂 . 

Dann sollte der Tee in drei Zügen getrunken werden. Beim letzen Zug sollte geschlürft werden, damit der Teemeister weiss, dass man leer hat. Während der erste Gast seinen Tee geniesst, wird der Zweite zubereitet.

Als ein lautes Geklimper vom Gebäude neben an begann, lächelte die Dame und erklärte uns wie viel Glück wir hätten. Die Geishas neben an, üben wohl gerade für ihre Show und wir können nun während der Zeremonie exklusiv der Musik lauschen 🙂 . 

Bei der nächsten Runde durften wir nun selbst jeweils für den Anderen den Tee anmischen. Da die Dame so gut wie kein Englisch konnte, sprach sie ihre japanische Anleitung in ihr Handy und dieses leitete uns dann in Englisch an. Auch hier wusste man sich trotz Spachbarrieren auszutauschen. Wir erhielten sogar noch eine dritte Runde Tee und die Dame versuchte mit Links den Tee anzumischen, weil Mrs. Sippy vorher den Tee natürlich als Linkshänderin so anmischte. Die Dame musste lachen und hat das Experiment dann aber abgebrochen, um keinen kostbaren Matcha zu vergeuden. Nach der Zeremonie bedankten wir uns und die Dame markierte stolz in einer Weltkarte, die Schweiz. So weiss sie immer, woher ihre Gäste stammten. 

Wir verabschiedeten uns herzlich. Wir waren unglaublich geflasht von diesem Erlebnis. Es ist nicht zu beschreiben warum oder wieso, eigentlich haben wir ja nur Tee getrunken, aber diese unglaubliche Stille und das achtsame Ausführen der verschiedenen Arbeitsschritte, hatte etwas wahnsinnig beruhigendes. Die Zeremonie dauerte rund 45min – eine „richtige“ Teezeremonie kann je nach Anzahl Teilnehmenden mehrere Stunden dauern. Eine bessere Teezeremonie hätten wir uns als Einblick nicht wünschen können. 

Vier Häuser weiter, entdeckten wir ein Schild, dass auf eine Sake Degustation hinwies. Das Schild mussten wir vorher übersehen haben. Irgendwie waren wir wohl durch die Teezeremonie achtsamer geworden 🙂 . Da wir heute schon so viele Seiten von Japan entdecken durften, konnten wir natürlich auch den Reiswein nicht auslassen. Zu drei verschiedenen Sake‘s wurde ein in Miso eingelegter Tofu gereicht (der Geschmack und die Konsistenz erinnerten an Frischkäse). Naja, was sollen wir zum Sake sagen. Er schmeckte sicherlich besser als das was wir zuhause zum Kochen benutzen, aber so warm werden wir nicht mit ihm 🙂 . 

Den Nachmittag wollten wir ruhiger angehen und setzten uns für eine längere Zeit auf eine Bank und genossen kalten Matcha und schwarzes Sesam Glace. Es war spannend, das Treiben der Stadt zu beobachten. Als es zu regnen begann, öffneten wir unseren Regenschirm und sassen gemütlich darunter und taten einfach mal nichts. 

Da wir am Vortag einen kleinen Waschbären im Schlosspark gesehen hatten, wollten wir diesem nochmals einem Besuch abstatten. So sassen wir im Park auf eine Holzplattform und lasen. Der kleine Racker zeigte sich heute nicht. Aber das tat dem Tag keinen Abbruch. 

Am Morgen haben wir im Samurai Viertel einen Burgerladen entdeckt, welcher im Internet super Bewertungen hat. Nun wollten wir uns selbst davon überzeugen und mal etwas Abwechslung von der japanischen Küche. Die Burger waren wirklich sehr lecker – so gut sogar, dass sich Mr. Sippy gleich noch einen Zweiten bestellte (Anmerkung: die Portionsgrössen sind in Japan auch nicht sehr gross 🙂 ). 

Der Spaziergang zurück zum Hotel tat gut und so konnten wir diesen tollen Tag nochmals Revue passieren lassen. 

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