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Hakuna Matata

von mrandmrssippy

Die nächsten beiden Tage in Zanzibar standen ganz im Zeichen der Erholung – Hakuna Matata!

Tag 3, Sonntag, 10. Dezember 2017 – Slow down

Nach einer erholsamen Nacht und wieder mal richtig ausgeschlafen, erwachten wir heute Morgen in unserem Himmelbett. Ein erster Blick aus dem Fenster freute uns: Kein Regen. Allerdings war es immer noch bewölkt und sehr windig.

Wir machten uns auf ins Restaurant zu einem ausgiebigen Frühstück. Früchteteller, Omelett, Crepes, diverse Brote, Speck und Bohnen, verschiedene frische Fruchtsäfte – alles was das Herz begehrt. Die gesamte Hotelanlage liegt an der Küste etwas erhöht auf Felsenklippen. Dadurch hat man von überall einen wunderbaren Ausblick auf den türkisen Ozean. Der hoteleigenen Strand, welchen wir nach dem Frühstück gleich besichtigten, ist mit einer kurzen Treppe bequem erreichbar. Inzwischen verzogen sich sogar die Wolken und blauer Himmel und Sonne zeigten sich. Die Meeresbrise war bei den heissen Temperaturen sehr willkommen.

Den restlichen Tag galt es: Batterien wieder aufladen. Erholen, die Ruhe geniessen (ausser dem Wind, den Wellen in der Brandung und ein paar Vögeln hört man hier nicht viel), lesen, nachdenken, Zukunftspläne schmieden, Reiseberichte schreiben, abschalten, Sonne tanken, zwischendurch einfach mal einschlafen – kurz gesagt: Dinge tun, die im hektischen Alltag oft zu kurz kommen 🙂 .

Tag 4, Montag, 11. Dezember 2017 – Slow down 2.0

Auch dieser Tag wieder eher unspektakulär zum berichten. Wie bereits gestern stand Erholung und Gemütlichkeit im Vordergrund. Dafür ist das Zawadi Hotel einfach genial.

Von den 9 Villen sind momentan lediglich 5 besetzt. Das heisst nebst uns und dem Personal befinden sich 8 Leute auf dem ganzen Areal. Sehr familiär, Ruhe und Erholung pur. Die Angestellten sind sehr zuvorkommend und man wird ausschliesslich (egal ob Hotelmanager oder Gärtner) mit persönlichem Vornamen und einem freundlichen Jambo angesprochen.

Das Essen lässt nichts zu wünschen übrig. Nach dem Frühstück gibt es jeweils um die Mittagszeit einen Dreigänger (wahlweise mit Fisch, Fleisch oder Vegi) und nach dem Sunsetdrink (inkl. Häppchen) auf der eigenen Terrasse folgt zum Abendessen ein Fünfgänger im Restaurant.

Interessant zu beobachten sind die Gezeiten vor unserem Hotel. Jeweils um 14:00 Uhr beginnt langsam die Ebbe und das Meer zieht sich zurück. Dabei wird langsam ein langer Betonsteg sichtbar. Dieser führt zu einer Lagune etwa 100m vor der Küste. Dort lässt es sich prima schnorcheln. Vom Steg aus sind dann viele Sachen sichtbar, die das Meer sonst verdeckt. Zum Beispiel Krabben, Seeigel, Seesterne, unzählige Fische, Muscheln und ein ekliger ca. 1m langer, dicker Wurm (gem. Google handelt es sich dabei um eine Gefleckte Wurmseegurke). Seit dieser Sichtung zieht Mrs. Sippy den Pool zum Baden vor 🙂 .

Am Strand wimmelt es nur so von Krabben jeder Grösse. Eigentlich spannend für Fotos. Läuft man jedoch durch den Sand flüchten die scheuen Biester in einem Höllentempo in ihre Sandlöcher. Ausser Hausi unsere Hauskrabbe. Hausi hat sein Loch direkt neben unseren Strandliegen. Nach einer gewissen Angewöhnungszeit hat er seine Scheu (und wir unseren Ekel 🙂 ) verloren. So buddelte er munter neben uns sein Sandloch und unternahm immer grössere Erkundungen (bis unter unsere Liegen). Schlussendlich posierte er sogar für Fotos (siehe Bildstrecke).

Unser Tagesprogramm in Kurzfassung: Ausschlafen, frühstücken, lesen, Aussicht geniessen, Mittagessen, Massagen, fotografieren, schnorcheln, lesen, Abendessen.

Das Wetter spielt inzwischen auch mit. Immer noch sehr windig aber trocken und warm. Wenn wir jedoch die erhaltenen Fotos vom Schneechaos und vom tiefen Winter in der Schweiz ansehen, wollen wir uns nicht beschweren 🙂 .

Die nächsten Tage wird es bestimmt wieder mehr zu berichten geben. Die ersten Ausflüge nach Stone Town (mit seinen Gewürzmärkten und der Sklavenvergangenheit) und in den Jozani Forest (mit seinen Mangroven und Affen) stehen an.

Hier geht unsere Reise weiter!

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