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Nordwesten

von mrandmrssippy

Tag 10, Montag, 14. August 2017 – Immer westwärts

Ähnlich wie der Bericht Nordosten handelt es sich auch hierbei um einen eintägigen Bericht. Und ebenfalls handelt es sich um einen Tag in dem das Autofahren im Vordergrund stand. Doch der Reihe nach.

Wir starteten mit einem ausgiebigen Frühstück in den Tag. Sogar Mr Sippy liess sich dies heute nicht entgehen. Wer ihn kennt weiss, wie begeistert er jeweils von der ersten Mahlzeit des Tages ist (erst recht an hektischen Hotelbuffets).

Um 09.30 checkten wir aus und düsten in unserem silbernen Mazda los. Die erste Station, die wir anfuhren – genau, wiedermal ein Wasserfall… Der Goðafoss (Götterwasserfall) lag direkt auf unserem Weg an der Ringstrasse und gilt als einer der bekanntesten Wasserfälle Islands. Sehr imposant wie die Wassermassen auf rund 30 Meter Breite in die Tiefe stürzen.

Kurze Zeit später passierten wir Akureyri, die „Hauptstadt des Nordens“ und zweitgrösste Stadt des Landes. Da wir irgendwie so gar keine Lust auf eine Städtetour hatten, fuhren wir direkt durch. Ein Schmunzeln bescherten uns die Ampeln in der Stadt – das Rotlicht leuchtet hier nämlich als rotes Herz. Als wir die Stadt verliessen, kam ein wenig Wehmut auf – die Beschilderung der Ringstrasse zeigte nun bereits wieder Richtung Reykjavík. So langsam aber sicher schliesst sich unser Kreis um die Insel…

Weiter ging es, wie im Titel bereits verraten, immer westwärts. Die Landschaft hier im Nordwesten ist nicht zu vergleichen mit jener im Süden oder im Osten. Hier sind vorwiegend unendlich weite Weiden und Wiesen anzutreffen. Viele Bauernhöfe säumen den Strassenrand – Dörfer oder Städte sind jedoch eher rar.

Zum Mittagessen gab es Burger und Pommes in einer etwas versifften Raststätte. Im dazugehörigen Tankstellenladen versuchten wir abermals vergeblich eine Flasche Febreze aufzutreiben. Irgendwie unmöglich das Zeugs hier in Island zu finden 🙂 Dafür hatte der Shop an der Tanke eine grosse und gut sortierte Auswahl an verschiedenen Hufeisen im Angebot (kein Witz!).

Wir fuhren schliesslich durch bis wir unser Tagesziel Hvammstangi erreichten. Ein kleines Küstendorf im Nordwesten. Wer hier landet kommt um die Robben nicht herum. Vor Ort ist das isländische Robbenzentrum (Icelandic Seal Center) und etwas weiter nördlich in einer Bucht findet man eine grosse Robben-Kolonie.

Zwei Attraktionen, die heute leider ohne uns auskommen mussten. Nach dem Nachtessen zogen wir uns ins Hotelzimmer zurück und gingen, erschöpft von der Fahrt, mal früh schlafen.

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